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MINT

Unser MINT-Beauftragter ist Michael Oehmig (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Chor am MGB

Der Chor des Melanchthon-Gymnasiums Bretten

Leitung: Ursula Benzing

Das Chorsingen hat am MGB eine lange Tradition - schon seit mehreren Jahrzehnten existiert ein Schulchor, der das Brettener Konzertleben regelmäßig mit seinen Auftritten bereichert. Dabei fühlt sich das Ensemble in allen Stilrichtungen zuhause: klassische und geistliche Werke kommen ebenso auf die Bühne wie fetzige Pop-, Rock- oder Musical-Programme. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 schenken dem Chor ihre Stimmen und proben jeden Mittwoch mit Hingabe und Leidenschaft.

Ein Höhepunkt bildet dabei auch das jährliche Probelandheim in der Musikakademie Weikersheim. In ihrer mittlerweile fast 20-jährigen Tradition haben diese Probentage mit ihren Abläufen und Ritualen rund um das geschichtsträchtige Schloss Weikersheim Kultstatus erlangt.

 

Hier eine Auswahl der Konzertprogramme der letzten Jahre

2019: Weihnachtskonzert in der Stiftskirche, zusammen mit den Musical-Kids und der Piccola Camerata (Verabschiedungskonzert für Marianne Abele)

2019: Missah For You(th)

2018: Hakuna Matata - u.a. Medleys aus "König der Löwen" und "Les Miserables"

2017: Franz Schubert, Messe in G-Dur

2016: Antonio Vivaldi Gloria, John Rutter, Mass of the Children

2015: Music Is Life

2014: Jubilate Deo, geistliche Chormusik unterschiedlicher Stilrichtungen

2013: Thank You For The Music, Pop-, Jazz- und Rocksongs

2012: Georg Friedrich Händel, Messias in Zusammenarbeit mit der Ev. Bezirkskantorei Bretten

2011: Love is all around, Konzert mit Popsongs zum Thema "Liebe" Camille Saint Saens, Oratorio de Noelle

2010: Joseph Haydn, Die Schöpfung,  zusammen mit dem Sinfonieorchester Bretten am MGB

2009: Rolf Rudin, Requiem, John Rutter, Two Hymns of Praise in Zusammenarbeit mit dem Sinfonischen Blasorchester Karlsruhe

2008: Carl Orff, Carmina Burana in Zusammenarbeit mit den Löffelstielzchen

2006: Duke Ellington, Sacred Concerts  in Zusammenarbeit mit der MGB-BigBand

2005: Antonio Vivaldi, Gloria und J.S.Bach, Kantate "Lobet den Herren" und Konzert "Musical Moments"

2004: Gabriel Fauré, Requiem

2003: Teilnahme an den Internationalen Tagen der Chormusik in Verona

2003: Geistliches Konzert mit Werken des 20. Jh. u.a. John Rutter,  Hymns of Praise

2002: Chormusik aus aller Welt: Afrikanische Bantusongs, israelische,südamerikanische, englische und deutsche Chorliteratur

2001: Lovesongs: Liebeslieder aus fünf Jahrhunderten

2000: Geistliches Konzert mit Kompositionen des 20.Jh.: L. Janacek, Pater Noster; R. Ray, Gospel Mass,  J. Rutter, Geistliche Chorsätze

1998: F. Schubert, Messe G-Dur, W.A. Mozart, Te Deum, G.Ph. Telemann,  Psalm 117

1997: Carl Orff, Carmina Burana

1995: Ariel Ramirez, Misa Criolla

1994 : J.Haydn, Missa brevis F-Dur und W.A. Mozart, Laudate Dominum, KV 339

Probleme bei der Anzeige des Kalenders

Beim ersten Aufruf des Kalenders, muss man eine Warnmeldung akzeptieren. Wenn bei Ihnen die Möglichkeit den Zugriff zu akzeptieren nicht erscheint, rufen Sie bitte diese Seite auf: http://mgbretten.de/kal.html

Bestätigen Sie bei erscheinenden Meldung, dass Sie das Risiko kennen.

Je nach Browser muss man dort z.B. unter "Ich kenne das Risiko" auf "Ausnahme hinzufügen" und dann auf "Sicherheits-Ausnahmeregel bestätigen" klicken.

Sobald Sie dort die Warnmeldung akzeptiert haben, sollte der Kalender  in ihrem Browser ab sofort normal angezeigt werden.

Wenn es immer noch nicht funktioniert, rufen Sie https://216.239.32.20 auf und bestätigen Sie hier auch, dass Sie das Risiko kennen.

Sie werden dann gefragt, ob Sie Google-Kalender anzeigen wollen. Sobald sie die Warnmeldung akzeptiert haben, landen Sie auf google.de.

Rufen Sie dann bitte noch einmal die MGB-Homepage auf (mgbretten.de).

Für LehrerInnen des MGB

Module des digitalen MGB

Hier geht es zu den Modulen des Informations- und Kommunikationssystems (IuK) für Lehrkräfte des MGB.

Bei Anmeldeproblemen bitte die Hilfen beachten.

MGB-WebMail   E-Mail-Postfach mit Mailverteilern

MGB-PCs  Pädagogisches Netzwerk, Zugang nur über Computer im Gebäude

MGB-Schulkonsole  Steuerzentrale des Päd. Netzwerks für Lehrkräfte (zur Anleitung)

MGB-Lehrer-Moodle  "Lehmoo" mit Terminkalender und Wiki

MGB-Schul-Moodle  Lernplattform "scoodle"

MGB-NEO   Noteneingabe online

MGB-WebUntis  Stundenpläne, Raumpläne und Buchungssystem

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Das persönliche Gespräch ist und bleibt unverzichtbar. Die digitale Technik unterstützt uns dabei zu kommunizieren und uns zu organisieren. Sie finden hier eine Sammlung von öffentlichen Informationen, die Ihnen dabei helfen können, die am MGB vorhandenen Informations- und Kommunikationstechniken zu verwenden. Gerne können Sie bei Fragen und Anregungen die zuständigen Kolleginnen und Kollegen direkt ansprechen. Auch das "digitale MGB" lebt nur durch die gemeinsame Verwendung und Weiterentwicklung.

Am MGB haben alle Kolleginnen und Kollegen einen Zugang zu allen Computern im Pädagogischen Netz und zu den verschiedenen Modulen der Informations- und Kommunikationsplattform (MGB-IuK). Dort finden Sie interne Informationen und die Möglichkeit zur internen Kommunikation.

Neue Kolleginnen und Kollegen erhalten Informationen zum Einstieg ins digitale MGB. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen helfen gerne dabei sich schnell am MGB zurecht zu finden! Gerne helfen Ihnen dabei auch Ihr Multimediaberater oder Ihr Netzwerkberater. 

Machen Sie sich zu Ihrer eigenen Absicherung und zum Schutz der Personen, mit deren Daten oder Werken Sie umgehen, mit den Grundlagen des Datenschutzes und des Urheberrechtes an Schulen vertraut. 

Wenn Sie mit vertraulichen Daten auf privaten Geräten oder einem Leihgerät umgehen, z.B. die MGB-IuK-Module nutzen, müssen Sie zu Ihrer eigenen Absicherung die Bescheinigung 'Antrag auf Nutzung privater Datenverarbeitungsgeräte für dienstliche Zwecke' ausfüllen und von der Schulleitung genehmigen lassen. 

Außerdem können sie hier kostenlose Software für Lehrkräfte von MGB-Kolleginnen und Kollegen herunterladen.

Hilfe für alle Module

Im MGB-Lehrer-Moodle finden Sie Anleitungen zu fast allen MGB-IuK-Modulen. Das Einloggen über das Internet funktioniert mit Benutzername und Passwort wie bei den MGB-PCs in der Schule.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten, wenden Sie sich an den Netzwerkberater um das ERSTPASSWORT wieder in Kraft zu setzen oder ein neues Passwort zu erhalten.

Die Zugangsdaten für MGB-NEO sowie einen Prüfnummerngenerator für MGB-WebUntis bekommen Sie allerdings von der Schulverwaltung des MGB.

Mittagsbetreuung am MGB

Für die Schüler der Klassen 5 und 6 bietet das MGB verschiedene Möglichkeiten, die Mittagszeit, vor Beginn des Nachmittagsunterrichtes, sinnvoll zu gestalten. Da es uns am MGB ein besonderes Anliegen ist,  Schüler, die in bestimmten Fächern einen Nachholbedarf haben, zu unterstützen, haben die Förderkurse für diese Kinder Vorrang.  Alle anderen Kinder und ihre Eltern  können zwischen den Angeboten 1, 3, 4, + 5  wählen.

Besonders interessierten  oder begabten Schülern der Klassenstufe  5 bieten wir außerdem die Möglichkeit,  sich ihren Neigungen entsprechend für eines der Zusatzangebote aus den Bereichen Deutsch, Englisch, Naturwissenschaften  oder Sport/ Akrobatik zu entscheiden.

Das im Folgenden aufgeführte Angebot ist vielfältig und deckt verschiedene Bedürfnisse und Bereiche ab.

1. Mittagspause zu Hause (6. + 7.Stunde)

Diese Möglichkeit besteht nur für Schüler aus Bretten,  die zudem keine Empfehlung haben, einen Förderkurs (s.u. ) zu besuchen! Sie haben die Möglichkeit, ihre  Mittagspause zu Hause zu verbringen. Dabei ist aus versicherungstechnischen Gründen der  direkte Schulweg  zu gehen. Die Eltern übernehmen mit ihrer Unterschrift die Verantwortung für diesen Zeitraum.

Nach dem Mittagessen, das in unserer Mensa angeboten wird,  können die anderen Schüler dienstags (Klassenstufe  6) bzw. donnerstags (Klassenstufe 5) zwischen folgenden Angeboten wählen:

2. Förderkurs (7. Stunde)

Der Schüler besucht einen Förderkurs in einem der Hauptfächer (Deutsch, Mathematik, Englisch  und / oder einen Rechtschreib - bzw. LRS –Kurs.

Nach entsprechenden Testverfahren in den ersten Schulwochen erfolgt eine Förderkurs-Empfehlung durch den Klassenlehrer. Der Förderunterricht erfolgt in kleinen Gruppen und wird durch einen Fachlehrer erteilt. Fördermaßnahmen haben in jedem Fall Vorrang vor den anderen Angeboten.

3.  Hausaufgabenbetreuung (7. Stunde)

Unter Aufsicht eines Lehrers betreuen ausgewählte  Oberstufenschüler die Kinder beim Anfertigen der Hausaufgaben. Sie sorgen für eine ruhige Arbeitsatmosphäre, geben Hilfestellungen, können aber einen Nachhilfeunterricht nicht ersetzen.  

4. Freies Angebot:  Bewegte Schule , Spiele im Hof oder Ruhephase (6. - 7. Stunde)

In den Sporthallen der Schule können die Schüler unter Aufsicht und Betreuung von Sportlehrern  ihren Bewegungsdrang ausleben. Hierfür  stehen eine Kletterwand und viele Sport –und Spielgeräte zur Verfügung.  

Außerdem geben Schülersportmentoren dienstags und donnerstags in der 2. großen Pause  und in der 7. Stunde im Schulhof Spielgeräte aus und beaufsichtigen die jüngeren Schüler.

Oder aber ihr Kind nutzt eigenständig Angebote, die der Ruhe und Erholung dienen. Es kann sich in der Unterstufenbücherei aufhalten und dort herum stöbern,  lesen und auch Bücher ausleihen oder sich zum Entspannen in den Ruheraum  zurückziehen..

Das Freie Angebot steht allen Schülern der Klassen 5 bis 7 sowohl dienstags als auch donnerstags offen.

5.  Zusatzangebot nur für Schüler der 5. Klassen (7. Stunde)

Als freiwillige Poolstunde bieten unsere Lehrer für die 5. Klassen im Schuljahr 2016/17 folgende Zusatzkurse für Schüler mit besonderen Begabungen und Interessen an:

  • Autorenwerkstatt  - Deutsch (Frau Lentze)
  • Lernen mit Herz & Hand – naturwissenschaftliches Experimentieren (Frau Hartmann)
  • Zirkuskünste und Jonglieren  (Herr Reinwald)

Brückenkurse

Der erste Baustein des Förderkonzepts am Melanchthon-Gymnasium sind die Brückenkurse, die im ersten Halbjahr in Kl. 5 stattfinden.

Sie sollen eine Brücke schlagen von den Lerninhalten der Grundschule zu denen des Gymnasiums und so den Schülerinnen und Schülern den Übergang an ihre neue Schule erleichtern.

In der ersten vollen Schulwoche finden dazu in den Fächern Deutsch, Mathematik (zentrale Lernstandtserhebung) und Englisch Brückentests statt. Diese Tests werden nicht bewertet und fließen nicht in die Notenfindung ein. Sie dienen lediglich dazu, den Lernstand der Schülerinnen und Schüler zu erheben. Stellen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer aufgrund der Ergebnisse dieser Tests fest, dass ein Kind einen Brückenkurs in einem oder mehreren Fächern besuchen sollte, werden die Eltern darüber informiert. Sie melden ihr Kind dann verbindlich zum

Brückenkurs in einem Fach an. Die Brückenkurse enden mit dem ersten Halbjahr. Danach kann, falls der Fachlehrer bzw. die Fachlehrerin dies empfiehlt, der weiterführende Förderkurs in dem entsprechenden Fach besucht werden.

Des Weiteren wird im gleichen Zeitraum eine Überprüfung der Rechtschreibkenntnisse durchgeführt. Wird von der Deutschlehrerin bzw. dem Deutschlehrer ein Besuch des Rechtschreibkurses empfohlen, erhalten Sie darüber ebenfalls per Elternbrief Kenntnis. Der Rechtschreibkurs ist zeitlich von den Brückenkursen abgekoppelt, sodass er unabhängig davon besucht werden kann.

Informatik-Kurs

Wir leben im globalen Informationszeitalter, die Relevanz der IT ist unbestritten. Die Relevanz, zu verstehen wie Computerprogramme und das Internet funktionieren, wird wird auch in den aktuellen Nachrichten deutlich.

Für die SchülerInnen der Oberstufe bietet das MGB sowohl einen Informatik-Kurs über zwei als auch über vier Halbjahre an.

Dabei lernen die SchülerInnen auf spielerische Art verschiedenste Inhalte der Informatik:

  • Programmiersprache Java

  • Programmiersprache HTML/CSS

  • OOP (Objektorientierte Programmierung)

  • Sortieralgorithmen

  • Codierung (z.B. E-Mails verschlüsseln)

  • Computer im Verbund

  • Computerarchitektur.

Musizieren von 9 bis 99

                       … Streicherklassen und Orchester am MGB

Als 1999 in Bretten die erste gymnasiale Streicherklasse Baden-Württembergs gegründet wurde, ahnte niemand, dass sich der Streicherklassenunterricht zu einem solchen Erfolgsmodell entwickeln würde. Viele Generationen "Streicherkinder" wurden seitdem in Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule Bretten und privaten Instrumentallehrern ausgebildet.

Die Brettener Schulmusiker entwickelten ein überregional bekanntes und in Baden-Württemberg einzigartiges System: 

Das gemeinsame Musizieren von Anfängern und Fortgeschrittenen in der Streicherklasse, in Unter- und Mittelstufenorchester sowie im Sinfonieorchester zusammen mit Erwachsenen, bildet ein in sich geschlossenes Konzept.

Die Orchesterarbeit erfüllt im besonderen Maße den Bildungsauftrag der Schule, indem Schülerinnen und Schüler zur europäischen Musikkultur vom Barock bis in die Moderne herangeführt werden.

Zahlreiche Studien zeigen, dass das Musizieren im Kindesalter sich lang anhaltend positiv auf das Gehirn auswirkt. Die Wahrnehmungsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit werden geschult, indem man aufeinander hört und mit dem eigenen Tun einen Beitrag zum Gelingen des Ganzen leistet. Gemeinschaftliches Musizieren, die Auftritte und Konzerte der Ensembles haben einen positiven Einfluss auf das Sozialverhalten.

1. Die Streicherklasse

Das Konzept der Brettener Streicherklasse wurde 2002 mit dem "goldenen Floh" des Verlags "Praktisches Lernen" ausgezeichnet. Zahlreiche Einladungen zur Teilnahme an den Schulorchestertagen oder an Benefizkonzerten des Regierungspräsidiums zeigen das rege Interesse an der Arbeit der Brettener Streicherklasse. Streicherklassenlehrer der Region wurden von den Brettener Lehrern fortgebildet.

Das in Fachkreisen bekannte "Brettener Modell" ist ein Multi-Level-Modell, in dem Anfänger ohne Vorkenntnisse und Fortgeschrittene gemeinsam unterrichtet werden.  Den Schülern werden je nach individuellem Ausbildungsstand und Lernfortschritt Aufgaben und Notenmaterial angeboten, sodass die Schüler ihr eigenes Lerntempo bestimmen und trotzdem gemeinsam in der Gruppe musizieren können. Lerninhalte aus der Musiktheorie werden weitestgehend am Instrument erarbeitet und entsprechend besser von den Kindern aufgenommen.

In einer Orientierungsphase sucht sich jedes Kind ein Instrument aus, das es erlernen möchte: Violine, Bratsche, Cello oder Kontrabass. Für 12 Euro im Monat kann man ein Instrument ausleihen. Es sind in der Regel genügend Instrumente in verschiedenen Kindergrößen vorrätig.

Gemeinsam macht das Üben mehr Spaß! Die Streicherklasse 6e.

Man sagt ja, dass jeder, der ein Streichinstrument lernt, zu Beginn "kratzende" Töne spielt. Nun ja, ein Streichinstrument zu spielen ist nicht leicht, aber der Zusammenklang der Gruppe ist anfangs erstaunlich gut und es gibt ausgereifte Methoden im Klassenverband Streichinstrumente zu unterrichten.

Obwohl die Kinder frei ihre Instrumente wählen können, entsteht in der Regel ein richtiges Orchester mit Kontrabässen, Violoncelli, Bratschen und Geigen. So entsteht ein voller Klang. Kommen Sie doch mal zu einer Vorführung!

Regelmäßig besuchen Instrumentallehrer - auch von der Jugendmusikschule Bretten - den Unterricht, und unterstützen die Musiklehrer. Die Musiklehrer des MGB haben ein Streichinstrument studiert und eine lange Fortbildung zum Streicherklassenlehrer gemacht. Bei größeren Klassen unterrichten zwei Musiklehrer des MGB gleichzeitig, sodass differenziertes Arbeiten möglich ist.

Die Kontrabässe der Streicherklasse 6e.

In der heutigen Zeit von häufigem Nachmittagsunterricht am achtjährigen Gymnasium bietet die Streicherklasse ein effizientes und günstiges Bildungsangebot.

2. La Piccola Camerata - Das Unterstufenorchester

Das Unterstufenorchester "La Piccola Camerata" steht fortgeschrittenen Streichern und Bläsern der Klassen 5 - 8 offen.

 

"La Piccola Camerata" beim Proben in Neckarzimmern

3. Kammerorchester - Das Mittelstufenorchester

In das Kammerorchester werden nach Vorspiel Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die schon über ausreichende Spielerfahrung verfügen.

Das Kammerorchester beim Instrumentalkonzert 2013

4. Das Sinfonieorchester

Das Sinfonieorchester ist fest verankert im Musikleben der Region. Junge und begabte Musikerinnen und Musiker erhalten die Gelegenheit, mit älteren, erfahrenen Orchestermusikern gemeinsam Werke der Weltliteratur zu erarbeiten. Auch das soziale Lernen ist von unschätzbarem Wert, denn Alt und Jung profitieren voneinander.

Aus dem Repertoire des Orchesters:

  • Antonio Vivaldi: Konzert für Blockflöte und Streicher d-Moll
  • Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik, "Der Messias"
  • Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll
  • Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104, "Die Schöpfung"
  • Joseph Martin Kraus: Sinfonie c-Moll ("Trauersinfonie")
  • Wolfgang Amadeus Mozart: Pariser Sinfonie
  • Ludwig van Beethoven: "Coriolan-Ouvertüre", Sinfonien 1,2,5 und 7
  • Franz Schubert: Italienische Ouvertüre, Sinfonie h- Moll ("Die Unvollendete")
  • Carl-Maria von Weber: Concertino für Klarinette und Orchester, Es-Dur op. 26
  • George Bizet Orchestersuiten aus der Oper "Carmen"
  • PeterTschaikowsky: Ouvertüre 1812
  • Antonin Dvorak: Böhmische Suite
  • Alexander Borodin: Polowetzer Tänze
  • Kurt Weill: 2. Sinfonie
  • Darius Milhaus: "Le boeuf sur le toit"

Das Sinfonieorchester im Probenlandheim in Ochsenhausen

Gerne stehen Ihnen die Musiklehrer Robert Gervasi und Andreas Sekulla Ihnen und Ihrem Kind zur persönlichen Beratung zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Kontakte!

Robert Gervasi

Latein

Information zum Fach Latein – oder: Warum eine angeblich tote Sprache lernen?

Fragestellungen:

(a) Ist Latein tatsächlich eine tote Sprache?

(b) Plädoyer für Latein als Fremdsprache – oder: Was bringt mir Latein überhaupt?

(c) Was muss ich können, um Latein zu lernen?


Antworten:

(a) Ist Latein tatsächlich eine tote Sprache?

➢ Latein ist insofern eine tote Sprache, als es tatsächlich seit mittlerweile über 1000 Jahren nicht mehr als Muttersprache gesprochen wird. Auch die seit dem Ende des Römischen Reiches herrschende Tradition der gebildeten Schichten Mitteleuropas, Latein neben der Muttersprache zu erlernen und als Sprache der Wissenschaften und der Kirche aktiv zu sprechen, verlor sich spätestens im 19. Jahrhundert. Aber:

 

➢ Latein lebt weiter – in vielen Sprachen Europas, in den romanischen Sprachen (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Rumänisch), die direkte Töchter der lateinischen Sprache sind, und auch im Englischen, der Weltsprache der Gegenwart, in der fast 60% aller Wörter einen lateinischen Ursprung haben. 

➢ Latein lebt weiter – in vielen sogenannten Fremdwörtern, die uns täglich begegnen: Computer kommt aus dem lateinischen computare (berechnen), Direktor vom lateinischen dirigere (lenken, leiten) et cetera. Selbst in jeder Tageszeitung oder den Radionachrichten findet sich eine Vielzahl von Wörtern lateinischen Ursprungs, erst recht in anspruchsvollen wissenschaftlichen Texten. 

➢ Latein lebt weiter ¬– in zahlreichen Schulbüchern, die in den letzten Jahren neu entwickelt wurden und alleine schon durch ihre ansprechende Aufmachung den modernen Fremdsprachen in nichts nachstehen. 

➢Latein lebt weiter – in Büchern und Comics, die in lateinischer Sprache erscheinen, wie die Asterix-Comics, die Harry-Potter-Romane et cetera.

➢Latein lebt weiter – auf der lateinischen Seite des Online-Lexikons Wikipedia, die mittlerweile über 14.000 Einträge umfasst ( http://la.wikipedia.org/wiki/Pagina_prima ). Auch Google gibt es mittlerweile in lateinischer Sprache. 

➢ Latein lebt weiter – in den Universitäten und Schulen, in denen Latein sich in den vergangenen Jahren einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut und sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler die Latein lernen, vom Schuljahr 2002/2003 bis zum Schuljahr 2004/2005 um fast 14% gesteigert hat (vgl. hierzu auch den Artikel aus der FAZ vom 14.12.2005 "Mehr Latein").

➢ Latein lebt weiter – im Vatikan, wo es als offizielle Amtssprache aktiv gesprochen und sogar weiterentwickelt wird. In Lexika des neuen Latein findet man heute lateinische Ausdrücke für den Computer und das Internet. In nicht wenigen Internetforen und Chats kann man sich auf Latein unterhalten z.B. unter dem Stichwort „Latine loquendi“ bei e-latein.de

 

Woher dieses gesteigerte Interesse an einer Sprache, die außer im Vatikan nirgendwo mehr auf der Welt gesprochen wird? 

 

(b) Plädoyer für Latein als Fremdsprache – oder: Was bringt mir Latein überhaupt?

„Warum sollte ein Kind heute wohl noch Latein lernen? Das ist doch eine tote Sprache, die nur noch im Vatikan gelegentlich entstaubt wird.“ So oder so ähnlich könnten Argumente lauten, die im Rahmen einer anstehenden Sprachenwahl gegen das Erlernen der lateinischen Sprache zu hören wären. Wer selbst einmal Latein gelernt hat, wird dieses Argument vielleicht nicht nachvollziehen können, und statt dessen aus voller Überzeugung sagen: „Mir hat Latein etwas gebracht.“ Was aber bringt Latein, was macht es zu etwas Besonderem, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler es lernen wollen?

Zunächst einmal ist Latein keine Kommunikationssprache, wie Englisch oder Französisch, sondern eine Bildungssprache. Es geht bei Latein nicht darum, sich mit anderen Menschen zu unterhalten, in Paris ein Baguette zu bestellen oder in London nach dem Weg zum Trafalgar Square zu fragen. Im Lateinunterricht werden vor allem lateinische Originaltexte ins Deutsche übersetzt. „Aber wozu denn? Es gibt doch Übersetzungen, das ist doch Zeitverschwendung!“ Dies muss es eben nicht sein. Die folgenden zehn Argumente zeigen, dass das Erlernen der lateinischen Sprache für den Lernenden von großem Nutzen sein kann:

 

1. Latein ist die Muttersprache Europas

2. Latein ist Voraussetzung für viele Studienfächer

3. Latein trainiert Genauigkeit, Konzentration, logisches Denken

4. Latein hilft Fremdwörter zu verstehen

5. Latein verbessert die muttersprachliche Kompetenz

6. Der Lateinunterricht ist ein Blick in die eigene Vergangenheit

7. Der Lateinunterricht thematisiert Grundprobleme des Menschseins

8. Der Lateinunterricht diskutiert das Verhältnis von Bürger und Staat

9. Latein ist nicht schwerer als andere Sprachen

10. Latein macht Spaß

 

1. Latein ist die Muttersprache Europas: Wie oben schon erwähnt, sind die romanischen Sprachen Töchter der lateinischen Sprache und leiten 90% ihres Wortschatzes aus lateinischen Wurzeln ab. Selbst in der englischen Sprache beträgt der Anteil der Wörter mit lateinischem Ursprung bis zu 60%. Ferner beruht die Grammatik dieser Sprache in weiten Teilen auf der Grammatik der Mutter Latein. Fundierte Lateinkenntnisse können daher das Erlernen dieser Sprachen wesentlich erleichtern oder aber sich auch positiv auf eine bereits erlernte Sprache auswirken.

2. Latein ist Voraussetzung für viele Studienfächer: Für einige von ihnen wird als Zulassungs- oder Abschlussvoraussetzung auch heute noch das Latinum oder aber zumindest der Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Latinums benötigt. Während man diese Voraussetzungen in der Schule relativ gemütlich in 5 Jahren Lateinunterricht erfüllen kann, muss von denen, die an der Schule kein Latein gelernt haben, dieses in Intensivkursen an der Uni nachgeholt werden. In diesen Kursen  wird dann der Stoff teilweise auf 1,5 Jahre komprimiert. Daher liegt der Anteil derer, die solche Kurse abbrechen oft bei über 60%. 

Eine Übersicht über die Studiengänge, in denen Lateinkenntnisse vorausgesetzt werden, wird unter anderem auf folgender Internetseite angeboten:

http://latinumratgeber.medicamina.bplaced.net/

3. Latein trainiert Genauigkeit, Konzentration, logisches Denken: Im Lateinunterricht geht es darum, komplexe Texte ins Deutsche zu übersetzen. Latein ist dabei eine Sprache, in der jeder einzelne Buchstabe eine Bedeutung für die richtige Übersetzung haben kann. Man muss genau hinschauen, exakt unterscheiden und logisch richtig kombinieren. Dabei muss man Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, Zusammenhänge erkennen und aus den Einzelteilen ein komplexes Puzzle zusammensetzen. Diese für Latein typische Arbeitsweise macht jede Übersetzung zu einer Konzentrationsübung, die Durchhaltewillen erfordert. Die so gewonnen Fähigkeiten gehören zu den elementaren Schlüsselqualifikationen für Schule, Studium und Beruf. 

 4. Latein hilft Fremdwörter zu verstehen: Wie oben erwähnt, lebt Latein in zahlreichen Fremdwörtern, nicht nur in der deutschen Sprache, weiter. Dies gilt insbesondere für Fachbegriffe aus Wissenschaft, Forschung und Technik. Viele dieser Fremdwörter lassen sich jedoch bereits mit lateinischen Grundkenntnissen erschließen und machen so auch komplexe wissenschaftliche Texte verstehbar. Ohne Lateinkenntnisse jedoch kann man Fremdwörter nicht verstehen, sondern muss sie mühsam nachschlagen oder auswendig lernen.

Fachgebiet - Fremd-/Lehnwort - Lateinischer Ursprung

Gesellschaft
Demonstration   demonstrare (zeigen)
sozial                socius (der Kamerad)
Mathematik
Addition            addere (hinzufügen)
Multiplikation      multiplicare (vervielfältigen)
Medizin
Fraktur             frangere (zerbrechen)
Kur                  cura (die Pflege)
Politik
Minister            minister (der Diener)
Präsident          praesidere (leiten)
Recht
Jurist               ius (das Recht)
legal                lex (das Gesetz)
Technik
Computer         computare (ausrechnen)
Video               videre (sehen)

5. Latein verbessert die muttersprachliche Kompetenz: Oft wird Schülern erst durch die fundierte Erarbeitung der lateinischen Grammatik die deutsche Grammatik richtig klar. Ferner muss man im Ringen um eine treffende Übersetzung bei einer Auswahl der vielfältigen Übersetzungsmöglichkeiten lateinischer Texte mit der eigenen Muttersprache arbeiten, genaue Ausdrucksweisen finden und so den bewussten Umgang mit Sprache lernen. Dies führt zusammen mit der theoretischen Reflexion von Sprache, ihrer Leistung, ihrer Form sowie ihren Grenzen zu einer aktiven Sprachbeherrschung als Basis von Argumentations- und Überzeugungskraft.
Lateinunterricht fördert ferner nachweisbar das Lese- und Textverständnis deutschsprachiger Texte, wie eine Studie der Universität Köln jüngst belegen konnte. ( http://www.navonline.de/aktuell/thema/akt_nav_landestag2005-Vortrag_Lebek.php )
 
 6. Der Lateinunterricht ist ein Blick in die eigene Vergangenheit: Im Lateinunterricht geht es um die Kultur und die Texte, die nichts Anderes als die geistigen Grundlagen des geeinten Europa bilden. Man lernt auch so im Lateinunterricht die Wurzeln der eigenen Kultur kennen und kann zu einem tieferen Verständnis der Gegenwart gelangen. 
 
7. Der Lateinunterricht thematisiert Grundprobleme des Menschseins: Bei der Lektüre der lateinischen Originaltexte gelangt man unumgänglich zu den zentralen Fragen des menschlichen Lebens, der Philosophie (Was ist das wichtigste im Leben? Was ist Glück? Was ist wahre Freundschaft?). Durch die Beschäftigung mit den Antwortversuchen der Antike auf diese Fragen wird dazu angeregt, die eigene Existenz und Gegenwart kritisch zu durchleuchten, sich weltanschaulich zu orientieren und über den tieferen Sinn des eigenen Daseins nachzudenken.
 
8. Der Lateinunterricht diskutiert das Verhältnis von Bürger und Staat: In der Beschäftigung mit der Geschichte des Römischen Reiches, seinem Aufstieg und Untergang wird man unweigerlich mit den Fragen konfrontiert, wie es zum Untergang von Staaten und Sturz von Regierungen kommt, wie totalitäre Regime aus wirtschaftlichen Krisen heraus entstehen, wo Vor- und Nachteile unterschiedlicher Regierungsformen liegen, warum freiheitlich-demokratische Errungenschaften nur bestehen können, wenn sie von einem jeden aktiv geschützt und unterstützt werden. Es wird dabei betrachtet, wie unser heutiges Zusammenleben auf den freiheitlichen und demokratischen Errungenschaften der Antike aufbaut und wie wichtig es ist, diese Errungenschaften täglich in ihrem Bestand zu festigen, auszubauen und zu verteidigen.
 
9. Latein ist nicht schwerer als andere Sprachen: Anders als Englisch oder Französisch bietet Latein von Anfang an weder phonetische noch orthographische Schwierigkeiten. Man schreibt, wie man spricht. Man spricht, wie man schreibt. Hierein liegt ein Vorteil sowohl für Schüler als auch für Eltern, die zu Hause Vokabeln abfragen wollen. Während es ferner bei Englisch und Französisch schon von der ersten Unterrichtsstunde an darauf ankommt, die Sprache aktiv in Wort und Schrift umzusetzen, müssen im Lateinischen die vorgegebenen Texte lediglich übersetzt und in der Sache verstanden werden. Daher ist im Lateinunterricht natürlich auch Deutsch die Unterrichtssprache. (Wer den übrigen Fächern des Gymnasiums gewachsen ist, wird demnach auch mit Latein keine Probleme haben).
 
10. Latein macht Spaß: Oft hört man über den Lateinunterricht, er sei nichts als Auswendiglernen von Grammatik und Vokabeln. Diese Zeiten gehören jedoch der Vergangenheit an. Moderne Lateinbücher bieten spannende Texte, spielerische Übungen, Anekdoten, Rätsel, bei denen stets der lateinische Text im Mittelpunkt steht, Vokabeln und Grammatik hingegen „nur“ die Werkzeuge sind, um den Text zu verstehen. Diese Texte befassen sich zwar mit der untergegangen Welt der Römer, aber es kann Spaß machen, etwas über das Leben der Menschen aus der Zeit der Antike zu erfahren.
Eine umfangreiche Linkliste zur Frage „Warum eigentlich Latein lernen“ mit zahlreichen Plädoyers für den Lateinunterricht findet sich auf den Seiten des Pro-Latein-Forums ( http://www.prolatein.de/legitimation.html )
 
(c) Was muss ich können, um Latein zu lernen?
➢Oft hört man über das Fach Latein: Wer gut Mathematik kann, kann auch gut Latein. Das stimmt zwar nicht immer, aber ziemlich oft. Dies heißt natürlich nicht, dass die diejenigen, die der Mathematik und Logik im Allgemeinen etwas distanzierter gegenüberstehen, kein Latein können, denn auch das Sprachgefühl, das man in den modernen Fremdsprachen einübt, zählt eine ganze Menge. Aber gewisse Grundvoraussetzungen sollte man schon mitbringen. Man sollte Spaß an seinem Verstand und am Nachdenken haben. Man sollte Spaß am Rätseln und Knobeln haben. Und man sollte schon eine gewisse Geduld sowie ein gewisses Durchhaltevermögen mitbringen.
 
➢Oft hört man auch: Wer Schwierigkeiten mit der Aussprache der modernen Fremdsprachen hat, sollte lieber Latein wählen. Latein nur aus diesem Grund zu wählen ist natürlich legitim. Viel wichtiger sollte aber sein, dass denen, die Latein lernen wollen, die oben genannten Punkte, die das Wesen des Lateinunterrichts ausmachen, liegen. Davon abgesehen sind in der Welt der Antike und der lateinischen Sprache natürlich auch diejenigen herzlich willkommen, die keine Schwierigkeiten mit der Aussprache einer modernen Fremdsprache haben. In diesem Fall eignet sich Latein vielleicht optimal als Vorbereitung und Grundlage für das Erlernen neuer Fremdsprachen, wie etwa Französisch, Italienisch, Spanisch usw. im Wahlpflichtbereich II ab Klasse 8/9 bzw. in der gymnasialen Oberstufe.
 
 ➢Natürlich muss man im Lateinunterricht die Geduld und Ausdauer mitbringen zum Lernen der Vokabeln (wie in allen anderen Sprachen auch) und zur Beschäftigung mit der wichtigen und nützlichen, aber manchmal auch nicht gerade appetitlich und etwas langweilig wirkenden Grammatik (aber das Prinzip der Grammatik gibt es in modernen Fremdsprachen auch). Diese Dinge sind aber nie Hauptgegenstand des Lateinunterrichts. Im  Mittelpunkt steht vielmehr von Anbeginn der möglichst originalgetreue lateinische Text, der uns in jeder Stunde neu einlädt in Kommunikation mit der Antike zu treten, uns mit unseren gemeinsamem römischen Wurzeln auseinander zu setzen und so unsere Gegenwart, unser Leben und unser eigene Wesen vor dem Hintergrund der über 2000jährigen Tradition der lateinischen Sprache aus einer neuen Perspektive zu sehen.
 

Infos zum vierstündigen Neigungsfach Gemeinschaftskunde

Was sind die Ziele des Neigungskurses?

Viele junge Menschen empfinden die nationale und internationale Politik als zu verworren, kompliziert und zu undurchsichtig, um sich fundiert eine Meinung bilden zu können. Der Neigungskurs Gemeinschaftskunde möchte hier Abhilfe schaffen und Einsichten in aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge vermitteln. Im Kurs werden nationale und internationale Veränderungsprozesse analysiert und vor allem zum eigenständigen politischen Urteilen angeregt. Denn erst dann ist aktive Teilnahme an Diskussionen und an der Entwicklung von Lösungen wichtiger Zukunftsaufgaben möglich.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte hat der vierstündige Kurs?

  • Gesellschaftlicher Wandel und gesellschaftspolitische Herausforderungen
    • Welche Chancen und Risiken verbergen sich hinter gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen?
    • Wie und wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft?
    • Wie steht es um die Gleichstellung der Geschlechter?
    • Wie entwickeln sich die Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland
  • Bevölkerungsentwicklung und Migration
    • Wie setzt sich die Bevölkerung zusammen?
    • Wie stellt sich die Situation der ausländischen Bevölkerung dar?
  • Die Ausgestaltung des Sozialstaates
    • Wie sieht die Zukunft des Sozialstaates aus?
    • Wie viel Sozialstaat können/sollen wir uns leisten?
  • Markt und Staat
    • Welche Wirtschaftspolitik ist angesichts der Dynamik der Marktwirtschaft angebracht? Welche Zukunft hat die Soziale Marktwirtschaft?
    • Was kann/soll die Politik tun, um die Wirtschaft anzukurbeln?
  • Globalisierung und Strukturwandel
    • Welche Impulse setzt die Globalisierung?
    • Globalisierung: Chance oder Gefahr?
  • Politische Teilhabe und Demokratie
    • Vor welchen Herausforderungen steht unsere Demokratie?
    • Brauchen wir eine andere Demokratie?
    • Sterben die Volksparteien aus?
    • Die Zukunft der föderalistischen Ordnung
    • Ist unser Gesetzgebungsverfahren zu kompliziert?
  • Struktur der Staatenwelt und Konfliktbewältigung
    • Wie sieht die Struktur der Staatenwelt nach dem Ende des Kalten Krieges aus?
    • Welche Antworten gibt es auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21.Jahrhunderts?
    • Welche Zukunft hat die UNO?
    • Soll die NATO Frieden und Demokratie in der Welt sichern?
    • Welche Rolle soll die Bundeswehr spielen?
    • Demokratisierung als Friedensstrategie?
    • Welche Menschenrechtspolitik ist die Richtige?

Wie wird im Neigungskurs Gemeinschaftskunde gearbeitet?

Um zur eigenständigen politischen Meinungsbildung zu gelangen, werden wir Fragen formulieren, Hypothesen bilden, Experten befragen, Informationen recherchieren, Urteile verfassen, Dialoge, Diskussionen, Debatten und Rollenspiele führen, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren und mögliche Lösungen in wichtigen Zukunftsfragen entwickeln.

Wie wird der Kurs benotet?

  • Pro Halbjahr werden jeweils zwei Klausuren geschrieben
  • Mündliche und schriftliche Leistungen werden in der Regel im Verhältnis 1:1 gewertet
  • Im Neigungskurs Gemeinschaftskunde kann eine GFS gehalten werden

Das Musikprofil

Das gymnasiale Profil mit verstärktem Musikunterricht

Das Musikprofil fördert in besonderem Maße die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und nimmt dadurch entscheidenden Einfluss auf die allgemeine intellektuelle und emotionale Entwicklung.

Das Musikprofil bietet

  • Gemeinsames Musizieren
  • Singen
  • Improvisation
  • Musik und Bewegung
  • "Hin" - hören
  • Musik erleben
  • Musik verstehen
  • Mitgestaltung des Schullebens durch Aufführungen und Konzerte
  • Streicherklasse  

Ein zusätzliches Angebot im Musikprofil ist die Streicherklasse in den Klassenstufen 5 und 6. Anfänger lernen im Musikunterricht das von ihnen gewünschte Streichinstrument. Leihinstrumente sind vorhanden. Fortgeschrittene werden ihrem Leistungsstand entsprechend gefördert.

Wer kann am Musikprofil teilnehmen?

Kinder, die Interesse an Musik und Freude am Singen und Musizieren haben.

  • Das Musikprofil beginnt in Klasse 5.
  • Am Ende der Klasse 7 können sich die Schüler entscheiden, ob sie im Musikprofil bleiben und Musik als Hauptfach wählen, oder in ein anderes Profil wechseln wollen.
  • Ab Klasse 5 sollen  alle Kinder ein Musikinstrument spielen.
  • Die Teilnahme an einer musikalischen Arbeitsgemeinschaft wird erwartet.

Unterrichtsstunden im Fach Musik (Stundentafel)

(gültig ab September 2017)

Unterstufe

Normalprofil

Vorprofil Musik

5. Klasse

2

3

6. Klasse

2

3

7. Klasse

2

3


Ab der Klasse 8 wählt jeder Schüler bzw. jede Schülerin ein Profil:
Sprachliches Profil, Naturwissenschaftliches Profil oder Musikprofil.
Siehe Profilwahlseite

Das Musikprofil fördert Schlüsselqualifikationen

  • Kreativität
  • Selbstständigkeit    
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Emotionalität
  • Urteilsfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Soziale Kompetenz

und außerdem

  • Spontaneität
  • Freude am Lernen
  • Konzentration
  • Selbstbewusstsein
  • Teamgeist
  • Kontaktfreude
  • Identifikation mit der Schule

Musikalische Arbeitsgemeinschaften

Zur sinnvollen Ergänzung der musikalischen Ausbildung tragen die musikalischen Arbeitsgemeinschaften des Melanchthon-Gymnasiums bei.

Häufig gestellte Fragen

(Auszüge aus: "Häufig gestellte Fragen zu den Klassen mit verstärktem Musikunterricht." Elterninformationsbroschüre Gymnasien mit Musikprofil in Baden-Württemberg. Stand Juni 2009.)

Was ist das Besondere an Klassen mit verstärktem Musikunterricht?

Sie haben deutlich mehr Musikunterricht als sonst üblich (vgl. Stundentafel). Das verstärkte Unterrichtsangebot in Musik betrifft einerseits den Pflichtunterricht, andererseits in besonderem Maße auch das Angebot im Ergänzungsbereich (musikalische Arbeitsgemeinschaften).

In den Musikensembles werden Unterrichtsinhalte der Musikklassen wieder aufgegriffen, fachpraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt und weiter vertieft.

Es wird darauf hingewirkt, dass die Schülerinnen und Schüler eine Instrumental- oder Vokalausbildung erhalten und an einem Musikensemble der Schule (z.B. Chor, Orchester, Instrumentalgruppen) teilnehmen.

Wer kann die Klassen mit verstärktem Musikunterricht besuchen?

Jedes Kind, das besondere Freude und Veranlagungen zum Singen und Musizieren hat und bereit ist, ein Instrument zu erlernen oder sich in Gesang ausbilden zu lassen.

Das Kind benötigt keine besonderen Vorkenntnisse. Wenn es allerdings musikpraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringt, ist dies von Vorteil.

Wie zählt das Fach Musik in Klassen mit verstärktem Musikunterricht (Stellenwert im Zeugnis)?

Von Klasse 5 bis 7 ist Musik ein "maßgebliches" Fach, wie z.B. Biologie.

Ab Klasse 8 wird Musik Kernfach und zählt für die Versetzung, wie z.B. Mathematik.

Kurze Infos über die Wahlmöglichkeiten im Musikprofil:

Die Durchlässigkeit in andere Profile ist bis einschließlich Klasse 7 gewährleistet.

In den Klassen 8-10 wird Musik Kernfach anstelle der 3. Fremdsprache bzw. des Faches "Naturwissenschaft und Technik".

In den Jahrgangsstufen 11 und 12 können Schülerinnen und Schüler des Musikprofils als sinnvolle Fortsetzung das Kernfach Musik (4 Wochenstunden) oder das Wahlpflichtfach Musik (2 Wochenstunden) wählen.

Sie können aber auch jede andere zugelassene Fächerkombination belegen.

Schülerinnen und Schüler des Musikprofils erhalten das gleiche Bildungsangebot wie alle anderen Schülerinnen und Schüler und können die allgemeinen Hochschulreife für alle Studiengänge erwerben. Darüber hinaus erarbeiten sie sich Grundlagen für ein Musikstudium.

Wie sieht es mit der Belastung der Schülerinnen und Schüler aus?

Beobachtungen und Erfahrungen an Schulen mit Musikprofil zeigen, dass bei den Musikprofil Schülern im allgemeinen die musikalische Mehrbetätigung die Leistungsbereitschaft in anderen Fächern nicht lähmt, sondern eher fördert. Diese Schüler zeigen deshalb in den meisten Fällen ein besseres Leistungsbild als andere Gleichaltrige.

Schüler mit knapp bemessener Freizeit lernen, diese besser zu organisieren und zu schätzen; sie sind außerdem sehr begehrte Partner im musischsozialen Umfeld und deshalb leichter zu vielen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten zu motivieren.

Was können Schüler der Klassen mit verstärktem Musikunterricht später mit seiner Musikausbildung anfangen?

Schüler können als Erwachsene aktiv am musikalischen Leben teilnehmen (praktisch musizierend und singend; als gebildeter Konzert- und Opernbesucher; in leitender Position im musikalischen Vereins-, Chor- und Orchesterwesen und in kulturpolitischen Gremien; in nebenamtlichen musikalischen Funktionen).

Diese Musikausbildung bietet zusammen mit dem individuellen Vokal- bzw. Instrumentalunterricht Grundlagen für eine Reihe von Berufen:

Künstlerische Berufe: Ausübender Künstler, wie z.B. Instrumentalist, Sänger, Kapellmeister, Kirchenmusiker, Orchestermusiker, u.a.

Pädagogische Berufe: Musikerzieher in allen Schularten (Grund-, Haupt-, Real-, berufliche Schule, Gymnasium, Musikschule), Privatmusikerzieher, Chor- und Orchesterleiter im Haupt- und Nebenberuf, sozialpädagogische Berufe (z.B. Erzieher/in). 

Wissenschaftlich orientierte Berufe: Musikwissenschaftler, Dramaturg, Theaterwissenschaftler, Dozent, u.a.

Journalistische Berufe: Musikkritiker und -schriftsteller, Berufe in der Verlags- und Phonoindustrie, Rundfunk- und Fernsehredakteur

Sonstige Berufe: Toningenieur, Tonmeister, MusikManager, Musiktherapeut, Mediziner, Theologe, Sozialpädagoge, Musikalienhändler, Instrumentenbauer, u.a.


Flyer

B. Pfaus

Mathematik Olympiade für die Klassen 5 bis 7

Die Mathematik-Olympiade für die Unterstufe
fordert euch in drei Runden

Start immer zu Beginn des 2. Schulhalbjahres im Februar

RUNDE 1

In der ersten Runde wird von den Mathematiklehrerinnen und -lehrern ein Aufgabenblatt verteilt, das innerhalb von einer Woche zu Hause gelöst werden kann.

Die Aufgaben sind auch ohne den Unterrichtsstoff zu lösen - ihr könnt durch Probieren und Knobeln auf die richtige Lösung kommen!

RUNDE 2

In Runde zwei werden diejenigen, die in Runde eins erfolgreich waren, ein Aufgabenblatt in der Schule unter Aufsicht lösen. Dazu habt ihr eine Stunde Zeit.

RUNDE 3

Die Besten der Runde zwei schließlich lösen in der dritten Runde eine mathematische Aufgabe mündlich.

SONSTIGES

Die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 werden natürlich getrennt bewertet und bekommen auch andere Aufgaben.

Als Preise können neben einer Urkunde Kinogutscheine, Knobelhefte und Süßigkeiten gewonnen werden.

Natürlich ist die Teilnahme freiwillig; wir freuen uns auf euch und wünschen viel Spaß und Erfolg!

J. Reiber

Französisch

Französisch wird am Melanchthon-Gymnasium Bretten als 2. Fremdsprache angeboten. Das Erlernen von Französisch beginnt in der 6. Klasse.

Warum Französisch lernen?

Hierfür gibt es zahlreiche Gründe:

  • Frankreichs Geschichte ist mit der deutschen eng verbunden.
  • Viele französische Wörter wurden ins Deutsche übernommen (Portemonnaie, Dessert, Bonbon, chic, etc.).
  • In Zeiten eines immer weiter zusammenwachsenden Europas und offener Grenzen ist es von großer Bedeutung, die Sprache des unmittelbaren Nachbarn zu erlernen.
  • Besonders die Oberrheinregion hat enge wirtschaftliche Verbindungen zu Frankreich.
  • Kein anderes Land kauft mehr Waren aus Deutschland als Frankreich.
  • Französisch ist nach Englisch die Fremdsprache, die weltweit am häufigsten gelernt und unterrichtet wird.
  • 180-200 Millionen sprechen Französisch und in 32 Staaten ist Französisch Amts- und Verkehrssprache.
  • Während gute Englischkenntnisse vorausgesetzt werden, bieten Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache bessere Chancen auf dem europäischen/weltweiten Arbeitsmarkt.
  • Das frühe Erlernen der französischen Sprache erleichtert den Erwerb des Englischen und anderer romanischer Sprachen und bildet oft die Voraussetzung dafür, ein hohes fremdsprachliches Niveau zu erreichen.

Kursstufe

In der Kursstufe wird Französisch als 3-stündiges Basisfach oder als 5-stündiges Leistungsfach angeboten.

Curriculum

Die Förderung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit ist ein zentrales Ziel des Fremdsprachenunterrichts. Ab dem Abitur 2021 legt deshalb jede/r Schüler/in in einer Fremdsprache als Leistungsfach neben der schriftlichen Abiturprüfung eine Kommunikationsprüfung ablegen.

Auch die Schüler/innen mit Französisch als Basisfach erbringen mit speziellen monologischen und dialogischen Beiträgen eine besonders gewichtete mündliche Leistung.

Das Schulcurriculum Französisch sorgt von Anfang an für eine umfassende und verlässliche Vorbereitung im Bereich der schriftlichen wie auch der mündlichen Ausdrucksfähigkeit.

Schulpartnerschaften

Die Schulpartnerschaften des Melanchthon-Gymnasiums mit dem Collège St Exupéry in unserer Partnerstadt Bellegarde ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern seit nunmehr 50 Jahren im Laufe ihrer Schulzeit an Schülerbegegnungen mit gleichaltrigen Franzosen teilzunehmen.

Einem Aufenthalt in Gastfamilien in Bellegarde folgt der Aufenthalt der französischen Schüler in den deutschen Familien in Bretten.

Näheres unter Schüleraustausch.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit eines individuellen Schüleraustauschs mit einem vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) geförderten Austauschprogramm (Voltaire-Programm und Brigitte-Sauzay-Programm).

Lehrwerke

Als Lehrbuch für Französisch als 2. Fremdsprache wurde im Schuljahr 2016/17 das Lehrwerk À Plus! (Nouvelle Édition) aus dem Cornelsen-Verlag eingeführt, in der Kursstufe wird mit Horizons aus dem Klett-Verlag gearbeitet.

Informationsveranstaltung für Viertklässler und Eltern

Bei der Informationsveranstaltung für Viertklässler und Eltern stellt sich das MGB jedes Jahr im März den Eltern und Schülern vor. Hier erhalten Sie Informationen zu den einzelnen Fächern und natürlich präsentieren sich zu diesem Anlass auch die Fremdsprachen.

B. Witt

Das Problem des Monats

Ein mathematischer Wettbewerb für die Unterstufe

www.problem-des-monats.de

Die Welt kennt viele Probleme – manchen geht man lieber aus dem Weg, aber andere löst man sogar freiwillig, mit viel Ausdauer und das gerne jeden Monat aufs Neue.
Das Problem des Monats (PdM) ist ein schulinterner Mathematikwettbewerb des Landes Baden-Württemberg, der am MGB seit Jahren mit Erfolg durchgeführt wird. Zum Mitmachen beim mathematischen Knobel- und Rätselspaß sind alle Schülerinnen und Schüler der Unterstufe eingeladen. Jeden Monat gilt es, eine ausgehängte Aufgabe eigenständig zu bewältigen – kreative Lösungsstrategien sind hierbei gefragt. Pro Monat gibt es die Chance auf 2 Ergebnispunkte.
Nach 10 PdMs steht am Ende des Schuljahres fest, wer die Nase vorn hat. Bei der Siegerehrung warten auf die Preisträger eine persönliche Urkunde und Preise wie Kinogutscheine, Knobelhefte und Süßigkeiten.

Das Problem des Monats ist für Schülerinnen und Schüler, die sich gerne auch einmal mit anspruchsvoll(er)en mathematischen Aufgaben befassen möchten und Spaß am Knobeln haben. Wie in jedem Schuljahr startet das PdM diesen Oktober in eine neue Runde.

Wann und wie kannst du teilnehmen

Das Problem des Monats hängt immer zu Beginn eines neuen Monats im Mathematikschaukasten aus. Dort kann man sich auch eine Kopie der Aufgabe mitnehmen, auf der jeweils der Abgabetermin angegeben ist. Zur Abgabe einfach deine Lösung zusammen mit deinem Namen, deiner Klasse und deinem eigenen Lösungsweg fristgerecht in den Briefkasten neben dem Matheschaukasten einwerfen! Du kannst jederzeit in den Wettbewerb einsteigen – auch am Ende eines Monats gibt es jeweils einen kleinen Monatspreis.

Viel Spaß beim Knobeln!!!

Ansprechpartner: Frau Telge

Religion

Fachschaften evangelische und katholische Religion

Aus unterschiedlichen Lebenswelten kommend treten die jungen Menschen im Religionsunterricht in reflektierten Dialog mit dem kirchlichen Glauben. Ausgehend von der christlichen Überlieferung erschließen die Schüler einen religiösen Zugang zur Wirklichkeit und erarbeiten in diesem Horizont tragfähige Lebensperspektiven. Während des Erforschens der christlichen Wurzeln unserer abendländischen Kultur lernen sie zugleich auch Grundlagen des modernen Europa verstehen. In seiner konfessionellen Gestalt fördert er am Lern- und Lebensort Schule gesprächsfähige Identität und Toleranz. So stellt sich der Religionsunterricht der anspruchsvollen Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, angesichts einer beschleunigten Individualisierung und Pluralisierung eine Lebensorientierung zu finden. Daher sind auch die ungetauften Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht immer herzlich willkommen.

Da sich Glauben und Leben zu einer inneren Einheit ergänzen und der Religionsunterricht stets im Bezug zu sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen steht, werden hier auch fachübergreifende Sozial-, Sach- und Methodenkompetenzen ausgebildet. So können die Schüler z.B. altersspezifische Herausforderungen verantwortungsvoll und in Gemeinschaft mit anderen bewältigen. Zudem werden sie angesichts moderner Infragestellungen für eine Lebenskultur sensibilisiert, die die unbedingte Würde des Menschen sichert. Sie lernen, sich stark zu machen für Werte, die die Gesellschaft stärken und werden motiviert, sich für Gerechtigkeit, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung und die Einhaltung der Menschenrechte zu engagieren.

Ein besonderer Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang das Sozialpraktikum Compassion, das von der Fachschaft Religion verantwortet wird. Über dieses Projekt können sie sich an anderer Stelle unserer Homepage informieren.

Ziele des Religionsunterrichtes


Der Religionsunterricht beschäftigt sich mit den Grundfragen des Lebens: Wer bin ich? Was soll aus mir werden? Woran kann ich mich orientieren? Welche Werte und Normen erkenne ich an? Was ist notwendig, um das Leben gelingen zu lassen? Warum ist nicht alles vollkommen? Was muss ich hinnehmen? Was können wir verändern? Was ist wahr?

Der Religionsunterricht sucht hierauf Antworten aus der biblischen Überlieferung und der Tradition des christlichen Glaubens. Er versucht, Glauben und Wertvorstellungen des Christentums in unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft zur Sprache zu bringen. Er will den christlichen Glauben als Quelle von Sinnorientierung und Menschlichkeit erschließen und neu formulieren.

Der Religionsunterricht tut dies in einer Weise, die Andersdenkende nicht verletzen soll und die Antworten aus der Tradition anderer Religionen und Weltanschauungen mitbedenkt. Er will Verständnis und Toleranz als notwendige Grundlage menschlichen Zusammenlebens fördern. Der Religionsunterricht ist also grundsätzlich offen für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrer Religions- oder Kirchenzugehörigkeit.

Themen und Inhalte


Das Schulcurriculum für die Klassen 5 und 6 umfassen folgende Themen:

  • Jahreskreis und Feste
  • Jesus von Nazareth
  • Gleichnisse
  • Bibel
  • Psalmen
  • Konfessionen
  • Judentum

Das Schulcurriculum für die Klassen 7 und 8 umfassen folgende Themen:

  • Reformation
  • Sucht
  • Wunder
  • Islam
  • Amos

Das Schulcurriculum für die Klassen 9 und 10 umfassen folgende Themen:

  • Bergpredigt
  • Einführung in die Ethik
  • Kirche im 3. Reich
  • Hinduismus oder Buddhismus
  • Bibel
  • Sterben, Tod und Trauer

Die Themenbereiche im Kurssystem (J1 und J2) beschäftigen sich mit Gott, Jesus Christus, Kirche, Mensch, sozialer Gerechtigkeit und dem Verhältnis von Theologie / Glaube und der Naturwissenschaft.

Zu zahlenreichen Themen werden Exkursionen unternommen (bspw. Moschee, Synagoge, Friedhof, diverse Ausstellungen u.a.), wodurch außerschulische Lernorte kennen gelernt werden.

Erstmalig im Schuljahr 2012/13 wird ein Seminarkurs im Fach Religion für die Jahrgangsstufe J1 angeboten. Dieser wird von Herrn Fabienke unterrichtet und beschäftigt sich mit dem Thema "Soziales Leben".


Zum Angebot der Fachschaft Religion gehören regelmäßige Gottesdienste, die meist in der Laurentius- oder der Stiftskirche gefeiert werden. Diese Gottesdienste werden ökumenisch und in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Musik vorbereitet und wenden sich an alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. Jährlich werden folgende Gottesdienste gefeiert:

  • Adventsgottesdienst
  • Fastengottesdienst
  • Abiturientengottesdienst
  • Schlussgottesdienst
  • Eröffnungsgottesdienst
  • Sextanergottesdienst


Ansprechpartner für das Fach Religion sind Herr Th. Fabienke (evang.) und Herr B. Uiker (kath.), die für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung stehen.

T. Fabienke

Kalender importieren

MGB-Kalender

Alle öffentlichen Termine des MGB können hier eingesehen oder mit den folgenden Links ins eigene System oder Handy abonniert werden.

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iCal

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MGB-Ferien-Kalender

In diesem Kalender sind nur die Ferien und Ferientage eingetragen.

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Arbeitsgemeinschaft Elektronische Medien (E-Medien-AG)

Die Arbeitsgemeinschaft Elektronische Medien entwickelte sich aus der ehemaligen PC-AG, da zu der Wartung der Schulcomputer die Betreuung immer weiterer elektronischer Geräte hinzukam. So stehen mittlerweile Videobeamer und Visualizer auf der Wartungsliste ebenso wie Verstärker und Lautsprecher, Drucker und vieles mehr.

serverWenn am Freitag Nachmittag Schülerteams mit Funkgeräten durch das MGB eilen, so geschieht dies um allerorts die Technik am Laufen zu halten und zu verbessern. Die Schülerteams werden dabei von zwei Lehrern betreut. Defekte Geräte werden durch Tauschgeräte ersetzt. Die defekten Geräte werden soweit es möglich und zulässig ist, repariert oder ausgeschlachtet und dabei natürlich deren Funktionsweise untersucht. Es ist mittlerweile ein ansehnliches Geräte- und Teilelager entstanden, zu dessen Verwaltung extra ein Schüler als Lagermeister eingeteilt ist. 

hdmiMit dem technischen Fortschritt verändern sich die Anforderungen und so werden in der AG auch neue Konzepte entwickelt, wobei vor allem Benutzerfreundlichkeit und Wartungsaufwand wichtige Aspekte darstellen. So gelang es z.B. alle Beamerräume und mobile Medieneinheiten (Mobis) mit weitgehend einheitlicher Technik auszustatten, so dass die Benutzung sich sehr vereinfacht hat. Ein Umstand den die Lehrkräfte und auch Schüler, die einen Vortrag halten, zu schätzen wissen.

medienschrankNicht nur handwerkliche Fähigkeiten wie Messen, Sägen, Kleben und Bohren sind gefordert und werden gefördert bei der Konstruktion und Reparatur der Schränke, Wagen, Leinwände und sonstigem Mobiliar für die elektronischen Medien. Viele Vorgänge erfordern auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit wie die Fehlersuche bei komplexen Verkabelungen oder genaue Dokumentationen vor allem bei der Netzwerkverkabelung, der Inventarisierung der Geräte und bei Wartungsplänen.

linuxmintAber auch um Software für das Computernetzwerk wird sich gekümmert. Einige Schüler testen neue Software und Updates bevor diese zum Einsatz kommen. Für die Aufgabe stehen leistungsstarke Computer mit einer virtuellen Netzwerkumgebung zur Verfügung. Die eingesetzte Komplettlösung für den Betrieb schulischer Netzwerke linuxmuster.net mit ihren öffentlich zugänglichen Dokumentationen vereinfacht die Softwarewartung. Als Betriebssystem kommt dabei Linux Mint XFCE zum Einsatz, bei dessen Einrichtung die AG tatkräftig mitgewirkt hat. Da beim Erstellen der Benutzeroberfläche auf intuitive Bedienbarkeit geachtet wurde, stellt dies auch für Nutzer, die an andere Betriebssysteme gewöhnt sind, keine nennenswerte Hürde dar. Generell wird auf den Einsatz von kostenloser Software Wert gelegt, so dass Lehrende und Lernende problemlos privat die selbe Software verwenden können, die auch am MGB installiert ist.

Die E-Medien AG ist ein fester Bestandteil der Wartungsorganisation am MGB geworden und alle Beteiligten sind emsige Helfer im Hintergrund, denen an dieser Stelle ein großes Dankeschön gesagt sei. Ebenso danken wir den Eltern der Schülerinnen und Schüler für Ihre Geduld, da ihre Kinder freitags oft etwas später zu Hause eintreffen. Arbeiten im Team mit Herausforderungen und Spaß am Erfolg. Da fällt manchen das Aufhören schwer.

Ihr Wartungsteam

Endless Theater Reinwald

Die Theatergruppe des Melanchthon-Gymnasiums präsentierte Ulrike Winkelmanns medienkritisches Drama „Ihr gehört jetzt uns".

Die neue Staffel der Superstarsuche hat in der Realität gerade wieder einmal begonnen und passend zu dem Spektakel, das bis zu 50 Prozent der werberelevanten Gruppe vor die Fernsehgeräte lockt, zeigte die Theatergruppe des MGB ein nachdenklich stimmendes Stück. Die professionelle Strategie, mit Flyern, Postern und einem Song an der CD-Station des MGB für die Aufführung zu werben, ging voll auf. Die Aula war überaus gut besucht.

Schon zu Beginn arbeitet die Moderatorin (Alicia Rabetllat) mit bekannten Mitteln und das Publikum lässt sich natürlich darauf ein. Ein kurzer Griff an die Nase und die Begeisterung wird in tosendem Applaus abrufbar. Die Medienmaschinerie läuft wie geschmiert. Die drei Sieger des BigBang-Bandcontests machen es uns dann auch leicht, sie gern zu haben. Die süße Babs (Nina Hofsäß), die ihre anfängliche Naivität mit weit aufgerissenen Augen zur Schau stellt, der Womanizer Resa (Felix Ewen) mit seiner lässigen Art und der etwas schüchterne, aber überaus begabte Songwriter Marco (Lukas Ose) sind für die Macher der Sendung jedoch nur Castingklone. Sie genießen zunächst die Erfüllung ihres Traums um dann knallhart mit der Realität und den Regeln des Geschäfts konfrontiert zu werden. Der bezeichnende Untertitel des Stücks „eine Popstarvision über das Danach vom Traum davor" impliziert die Zerstörung des Traums, das Zerbrechen eines Lebensentwurfs. Babs lernt schnell, dass es im Business keine Geheimnisse geben kann. Alles wird ausgeschlachtet, um Quote zu machen. Auch der talentierte Marco wird von dem heuchlerischen Produzenten (Hagen Garhöfer) in seiner musikalischen Entwicklung zwar zunächst gefördert, um dann aber auf die harte Tour zu lernen, dass es für ihn keine Privatsphäre mehr gibt. Resa merkt nicht, dass er lediglich das Material ist, um ein klischeebehaftetes Kunstprodukt mit etwas Leben zu füllen. Schon der Name der Band, „Endless", ist grotesk, denn es geht nur darum, die Zeit zu füllen, bis die nächste Band nachgeschoben werden kann, der nächste Goldesel gefunden wird. Mit der Zeit versuchen sich die drei etwas zu befreien, aber sofort wird der Druck auf sie erhöht, wenn die Macher einen Kontrollverlust befürchten müssen. Ihre Würde zu behalten, scheint angesichts der Art und Weise, wie sie vorgeführt werden, schlicht unmöglich. Dabei könnte alles so schön sein, wenn das System nicht fürchterliche Konsequenzen für alle Beteiligten hätte. Besonders gut wird dies in einer stillen Szene gezeigt, in der der Scheinwerfer auch auf die verzweifelte Managerin Cornelia (Melissa Jarc) geschwenkt wird. Hier bekommt das Stück etwas mehr Tiefenschärfe und die Schauspielerin die Möglichkeit, die Figur intensiv zu gestalten. Selbst diejenigen, die Kontrolle ausüben, sind dem Druck selbst kaum noch gewachsen und befinden sich in der Auflösung.

Das Stück beantwortet die Frage, warum sich Menschen dies alles trotzdem antun. Sie genießen die Aufmerksamkeit, ihre Bedeutung für das Leben anderer. Und sie lieben die Musik. Die von den Schülerinnen und Schülern unter der fachkundigen Leitung von Musiklehrer Bernhard Pfaus geschriebenen und produzierten Songs erfüllen alle Kriterien eines erfolgreichen Popsongs. Sie sind so gut gemacht, dass man den Refrain im Anschluss vor der Aula von begeisterten Zuschauern hören konnte.

Das Ensemble um Theaterlehrer Sven Reinwald ist es gelungen, das Publikum nicht nur gut zu unterhalten, sondern auch nachdenklich zu stimmen und so ist der verdiente Applaus am Ende Gott sei Dank nicht „gefaked", die Begeisterung ehrlich. Den Zuschauern liegt beim Verlassen der Aula Resas Lieblingsspruch auf den Lippen: „Wie geil ist das denn?".

Unterrichtsfach Ethik

Am Ethikunterricht nehmen alle SchülerInnen teil, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Ethik ab Klasse 5

Am MGB kann jeder Schüler und jede Schülerin, bereits ab der 5. Klasse Ethik-Unterricht besuchen.

Ethik in der Mittelstufe

Im Schulprogramm des MGB ist in der 10. Klasse das Projekt Compassion verankert. Von der Fachschaft Religion organisiert, besuchen Schüler in einem bestimmten Zeitfenster soziale Einrichtungen. Sie schreiben dann über ihre Erfahrungen eine Ausarbeitung, die von den Ethik- und Religionslehrern bewertet wird.

Ethik in der Oberstufe

In der Oberstufe kann Ethik am MGB als 2-stündiger Kurs gewählt werden. Alle SchülerInnen haben auch im Kurssystem die Wahl zwischen 2-stündig Religion und 2-stündig Ethik. Der 2-stündige Kurs geht über 4 Halbjahre. Jede Schülerin und jeder Schüler kann diesen Kurs wählen, unabhängig davon, ob er in Klasse 10 Ethik besucht hat oder nicht. Diejenigen, die in Klasse 10 Religion besucht haben und es sich offen halten wollen, ob sie im mündlichen Abitur eine Präsentationsprüfung ablegen wollen, müssen einen Eingangstest absolvieren. Dieser besteht aus einem mündlichen Kolloquium.

In der Oberstufe kann Ethik am MGB als 4-stündiger Kurs gewählt werden. Der 4-stündige Kurs geht über 4 Halbjahre. Teilnehmen kann man nur, wenn man in der Klasse 10 Ethik besucht hat.

E. Keinath