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Curricula

Fach- und Schulübergreifend

Präventionsarbeit am MGB

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Bildende Kunst

Biologie

BMB

Chemie

Deutsch

  • Das Curriculum für das Fach Deutsch wird im Moment überarbeitet. Wir arbeiten mit den vorgeschlagenen Beispiel-Curricula des Landesinstituts für Schulentwicklung, so wie es von unseren Sprengel-Beauftragten empfohlen wurde. Stand: September 2016

Englisch

Französisch

Geographie

Geschichte

Italienisch

Latein

Mathematik

Medienbildung

Musik

NT (Naturphänomene und Technik)

NwT

Physik

Religion (ev)

Religion (rk)

WBS

Philipp Melanchthon

Der Namensgeber unserer Schule.

"Wir sind dazu geboren, uns im Gespräch einander mitzuteilen."

"Was aber schafft dem ganzen Menschengeschlecht größeren Nutzen als die Wissenschaft? Keine Kunst, kein Handwerk, ja nicht einmal die Früchte selber, die durch die Erde hervorgebracht werden, auch nicht die Sonne, die viele für die Schöpferin des Lebens halten, ist nötiger als die Wissenschaft."

*16.2.1497   in Bretten
+19.4.1560  in Wittenberg

Sein Vater war Kurfürstlicher Rüstmeister aus Heidelberg, seine Mutter stammte aus wohlhabender Brettener Kaufmannsfamilie.

     

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    Geschichte des MGB

    Eine Chronik von  Wolfgang Martin und Bernhard Wendel.

    Vor 1500 Städtische Ratsschule

    In Bretten gibt es eine Städtische Ratsschule mit Latein oder Latein/Deutsch. Da sich der Lehrer 1504 mit Syphilis infiziert hat, erhält Philipp Schwarzerd (später: Melanchthon) ab 1505 einen Hauslehrer - den Humanisten Unger aus Pforzheim!

    Später wird Philipp die Lateinschule zu Pforzheim unter Leitung Reuchlins besuchen. Dieser Großonkel wird auch den Namen Schwarzerd ins Griechische übersetzen und den Großneffen Melanchthon nennen.

    Nach 1556 Lateinschule

    Die Reformation wird in der Kurpfalz eingeführt. Lehrer der Lateinschule ist der zweite Pfarrer der jeweiligen Staatsreligion, meist reformiert, während des 30jährigen Krieges katholisch. Der Schulbetrieb wird häufig unterbrochen durch Kriegswirren und Geldnot. „Es ist vor kurzen jahren neben der Teutschen Schul auch eine Lateinische gehalten worden, welche aber bey wenig jahren hero und zumalen weiln durch den lauffenden Krieg die collecturgefäll (= Besoldung der Lehrer aus kirchlichen Mitteln) nicht völlig eingehen, eingestellet...“. Die Schülerzahlen liegen zwischen 20 und 30, Schulhaus ist einfach das Dienstwohnhaus des Rektors, des einzigen Lehrers der Lateinschule (Platz: südlich der Stiftskirche, heute Diakonie).

    Um 1800 Lateinschule

    Weiterhin enge Verbindung der Lateinschule mit der Kirche. Beispiel: Pfarrer Riem unterrichtet 1803 Sprachen, Pfarrer Wagner Geschichte, Geographie, Naturgeschichte, Naturlehre und Technologie. Ab 1809 ist Riem allein, Alter und Erblindung lassen die Lateinschule bedeutungslos werden. Betuchte Brettener schicken ihre Söhne zum Schulbesuch ins „Ausland“, besonders ins Württembergische. Abbau konfessioneller Schranken  - die Schule ist nun offen für evangelische, katholische und jüdische Schüler.

    31. März 1832 Bürgerschule

    Erlass des Großherzoglichen Hochpreißlichen Ministeriums des Innern Evangelische Kirchensektion vom 7.d.M. No 2030 für die Errichtung einer höheren Bürger- und Mittelschule in Bretten (Gilt als Gründungsdatum des MGB). Der Streit um die Finanzierung der Schule, die Stellung des Lehrers und die Schulräumlichkeiten zieht sich wie ein roter Faden durch die Schulgeschichte! Unterricht erfolgt in Religion, Deutsch, Französisch, Latein, Weltgeschichte, Arithmetik, Geometrie, Geographie, Naturgeschichte, Naturlehre, Technologie, Zeichnen, Kalligraphie, Gesang. Die Aufsicht obliegt dem evangelischen Dekan von Bretten, neben dem Diaconus, dem Schulleiter, unterrichten als Hilfslehrer ein Volksschullehrer und ein Lehrer der Zeichenschule.

    1834-39 Bürgerschule

    Leopold von Gottes Gnaden Großherzog von Baden und Herzog von Zähringen verordnet die Umwandlung der bisherigen Lateinschulen in höhere Bürgerschulen mit fünfjährigen Ausbildungskursen, ausdrücklich auch für Bretten. Ein neuer, diesmal staatlicher Lehrplan tritt in Kraft. Das Bezirksamt bestätigt allerdings widrige Schulraumverhältnisse in Bretten: „Das bisher bei einem Hafner gemiethete Local ist ein Winkel, durch eine Bretterwand in zwei Zimmer abgetheilt.“Diaconus Philipp Staatsmann eckt bei der Obrigkeit wie dem Oberstudienrath (= Kultusminister) mit seinen diesbezüglichen Beschwerden an – ja, er lässt die Beschreibung der Zustände sogar drucken und die Schriften im Musterländle verbreiten. Diaconus Staatsmann schlägt vor, Turnen als ordentliches Lehrfach der Schule einzuführen. Der Plan, den Klostergarten (heute: östlicher Bereich der Hebelschule) als Turnplatz zu verwenden, schlägt allerdings fehl. Keime für den heutigen Turnverein sind erkennbar. Als schlimmste Schulstrafe, die aber nur nach sorgfältigster Prüfung vorgenommen werden sollte, ist die Ausweisung eines Schülers von der Schule.

    1852 Höhere Bürgerschule

    Errichtung eines Schulhauses (Hebelschulgebäude an der Weißhoferstraße), das von der evangelischen Volksschule und von der höheren Bürgerschule bezogen wird. Die Schule dient allerdings nicht zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium, müssen die Schüler doch auswärts zum Abitur geführt werden. Zentral gestellte Prüfungsaufgaben durch den Oberstudienrath (=Kultusminister) bei der mittleren Reifeprüfung, Zweitkorrektur durch die Lehrerkonferenz der Schule und mündliche Prüfung durch den Prüfungskommissär oder die Lehrerkonferenz werden eingeführt. Die staatliche Bevormundung des Schulbetriebes schreitet also voran, Chancengleichheit aller Schüler soll gewahrt werden. 1855 besuchen 39 Schüler die Schule (26 evangelische, 10 israelitische, 3 katholische)

    1875 Realschule

    Das neue Schulhaus (Altbau des heutigen Gymnasiums) wird eingeweiht. Die Höhere Töchterschule ist zeitweilig auch in diesem Bau untergebracht. Ab 1906 sind Mädchen auch in der Realschule willkommen – Probleme bei dieser Koedukation sind nicht überliefert. Die Schüler und Schülerinnen sind eben brav und sittsam.1876 erfolgt die Verstaatlichung des badischen Schulwesens. Das Schulgeld beträgt 1876 18 RM (Unterklasse), 26 RM (Oberklasse) pro Jahr; 1909 bereits 96 RM. Schulgeld wird bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts erhoben. Schulgeldbefreiung war bis zu 10 % des Haushaltes möglich, setzte allerdings besondere Leistungen und bestes Betragen voraus. Schulstrafen sind drastisch; es können bis zu zwölf Stunden Karzer angeordnet werden.

    1890 Realschule

    Die städtische Turnhalle (heute die „alte“ Turnhalle) wird in Betrieb genommen und beendet die schwierigen Turnverhältnisse in der „Stadt Pforzheim“ oder im „Zähringer Hof“. Das eigene Schulgebäude und der badische Staat sorgen für kontinuierlichen Lehrbetrieb. 37 von 64 Eltern stimmen für grundständiges Latein als Pflichtfach. Aufstockung auf die sechsklassige Realschule. Die Schülerzahlen liegen bei 150 aus Bretten und Umgebung.

    1927 Oberrealschule

    60 000 RM kostet die Einrichtung von Unter- und Oberprima die Stadt Bretten – voller Stolz verlassen 1929 die ersten zehn Abiturienten die Brettener Oberrealschule. Kurzzeitig besteht analog zur Universität eine „Schülerburschenschaft“ mit Stammtisch und Burschenkappe.Weltwirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit führen zu drastischen Einsparungen. Die Oberstufe wird gekappt, Verringerung der Klassenstärken in Unter- und Mittelstufe.

    Ab 1933 Oberrealschule

    Inspektion der Schule, die Ideologisierung der Schule beginnt. Rassenkunde und Erbgesundheitslehre werden eingeführt. Das Verhältnis zwischen Schule und Staatspartei wird angespannt. Der Schulsamstag wird nun für den Dienst in HJ, BdM und beim Jungvolk benötigt. Die Lehrer werden auf den Führer vereidigt und müssen ihre arische Abstammung belegen, im Schulhof erfolgen Flaggenhissungen, jede Klasse muss mit Spendengeld ein Führerbild beschaffen.

    1937 Oberschule bzw. Melanchthonschule

    Die nationalsozialistische Neuordnung des Schulwesens beschert der Schule einen neuen Namen: Oberschule für Jungen (Mädchen werden gelitten und können auf Antrag die Obersekunda besuchen), Melanchthonschule, Nichtvollanstalt. Die Brettener Oberschule wird 1938 Vollanstalt und zwar achtjährig wie im gesamten Großdeutschen Reich!Gesinnungstreuer Gleichschritt, Reden des Führers und propagandistische Filme im Capitol werden jetzt wichtiger als Vokabeln und Formeln.

    1943 Oberschule

    Der Besuch von Gottesdiensten vor Unterrichtsbeginn und kirchlicher Religionsunterricht werden ausdrücklich verboten. Ab 1939 erfolgen bereits Luftschutzübungen und kündigen den bevorstehenden Krieg an. Die Klassen 1 bis 3 begeben sich in den Luftschutzbunker neben der Hausmeisterwohnung, die Klassen 4 bis 8 in den Heizungskeller (heute MGB-Keller). Sparmaßnahmen erfolgen, die Deputate werden erhöht, Lehrpläne ausgedünnt, Schulbücher und Schreibmaterial fehlen. Der Verzicht auf Kenntnisse soll durch eine politische Aktivierung der Schule ausgeglichen werden. Nationalsozialistische Moral ist gefragt. Direktor Schwab vom Juni 1944: „Im Hinblick auf die morgige Anmeldung der Sextaner bitte ich, die Aufsicht streng zu handhaben, damit die Eltern nicht den Eindruck eines Tollhauses mitnehmen.“ Zu oft erreicht die Nachricht über Abiturienten die Heimatstadt: „Gefallen für Führer, Volk und Vaterland“. Regelmäßiger nächtlicher Fliegeralarm führt zu einer Unterrichtsverschiebung auf den Nachmittag für die unteren drei Klassen. 1944/45 wird das gesamte Schulgebäude Lazarett.

    1946 Realgymnasium

    Am 6. April 1945 marschieren französische Truppen ein, das Schulhaus wird geplündert, der größte Teil des Unterrichts- und Archivmaterials zerstört.

    1946 Wiederaufnahme des Unterrichts.

    Schwierige Situation des Schulbetriebs. Kommissarische Schulleitung: Maria Graab, ihr folgt StR. Engeßer, StR. Noe und ab 1951 OStD Kochendörfer.

    Die Schülerspeisung wird eingeführt.

    Juni 1948 erfolgt das erste Abitur nach Kriegsende.

    Grundständige Fremdsprachen: Latein oder Englisch.

    1954  Melanchthon-Gymnasium

    Die erste Schulsekretärin Frl. Wirth kommt von der Stadtverwaltung und der Name „Melanchthon-Gymnasium“ wird offiziell eingeführt! 1957 wird die Sprachenwahl eingeschränkt: Englisch für alle Sextaner, Französisch oder Latein ab Quarta. Die Schule wird als naturwissenschaftlich-mathematisch genehmigt. Am 4. Mai 1963 wird der Seemannbau (Mittelbau) mit naturwissenschaftlichen Fachräumen eingeweiht. Renovation des Altbaus. OStD Leinberger wird 1964 neuer Schulleiter. Eine grundlegende Bildungsreform wird eingeläutet – 50 % eines Jahrganges sollen nun das Abitur machen.1968 erfolgt die Genehmigung eines Aufbauzuges für den Erwerb der fachgebundenen Hochschulreife1967 wird der Westflügel (Bronnerbau) fertiggestellt um den wachsenden Schülerzahlen gerecht zu werden. 1978 Oberstufenreform mit Einführung des Kurssystems.

    1981: RSD Wolfdieter Fichtner wird neuer Schulleiter, StD Dietrich Stellvertreter (bis 1990)

    1990-94 StD Jaskulsky, seit 1994 StD Bezner.

    1997: Teilung des MGB, Einrichtung des Edith-Stein-Gymnasiums mit Dr. Maria Halbritter als Schulleiterin.Das Melanchthon-Gymnasium wird fünf- bis sechszügig geführt und erhält nach schwierigen Verhandlungen die Profile Musik, Naturwissenschaften und Italienisch als dritte Fremdsprache.

    Einführung des achtjährigen Gymnasiums (G 8).

    Feierliche Verabschiedung von OStD Wolfdieter Fichtner am 22. September 2004 nach 23-jähriger Dienstzeit als Schulleiter.

    2005 wird OStD Rüdiger Herrscher neuer Schulleiter. Der gezielte Ausbau einer Mensa, eines Multifunktionalraumes und einer Cafeteria, neue ITG-Räume und ein Ruheraum ermöglichen die pädagogisch sinnvolle Umsetzung des teilgebundenen Ganztagesbetriebes. Eine Fremdevaluation in der Probefeldphase wird durchgeführt: Das MGB erhält durch die Evaluatoren das Attribut: „Diese Schule hat eine Seele!“ Gleichzeitig werden Schwachstellen in Kommunikation, einheitlicher Unterrichtsqualität und Methodenkompetenz sichtbar. Die Ergebnisse führen zu  Intensivierung der inneren Schulentwicklung, verschiedene Arbeitskreise mit Eltern, Schülern und Lehrern entstehen und erarbeiten entsprechende Konzepte. Schülerinnen und Schüler übernehmen in zunehmenden Maße soziale Aufgaben und verbessern damit das Schulklima: Schulsanitäter, Streitschlichter, Aufsichtshelfer, Mittagsbetreuer, AG-Leiter, und Tierpfleger arbeiten zuverlässig und kreativ. Eine Selbstevaluation soll 2007 die Zielvereinbarungen überprüfen.

    Seit dem Schuljahr 2011/2012 hat das MGB eine neue Schulleiterin. OStD Elke Bender tritt ihr Amt im September 2011 an.

     

    Schulprogramm des MGB

    Unser Ziel ist ein Unterricht, der geprägt wird von Freude am Lernen, Akzeptieren und Bewältigen von Herausforderungen, Toleranz und Kreativität. Im Mittelpunkt des Lernprozesses steht die Vermittlung aller wichtigen, im Bildungsplan verankerten Schlüsselkompetenzen. Neue Methoden und Medien dienen der Optimierung unserer gemeinsamen Arbeit.

    Das Melanchthon-Gymnasium besitzt die drei Bereiche Musik (mit Streicherklasse), Naturwissenschaften und Sprachen (Englisch, Französisch, Latein, und Italienisch sowie Russisch als 3. Fremdsprache). Für unseren Namensgeber Melanchthon spielten die Sprachen, Musik und Naturwissenschaften immer die zentrale Rolle bei Forschung, Lehre und Kommunikation. Mit der Wahl des Profils am Ende der Klasse 7 legen die Schülerinnen und Schüler einen Schwerpunkt in einem der drei Bereiche für die folgenden Schuljahre.

    Vielfältige Schwerpunkte, LRS-Förderung, Arbeitsgemeinschaften in allen Bereichen, Projekttage, Wettbewerbe und Gottesdienste ergänzen dieses bewährte Bildungsangebot.

    Exkursionen, Landschulaufenthalte in Klasse 5 und Skilandheim in Klasse 7, Austauschmaßnahmen, Compassion, Studienfahrten und weitere Angebote fördern fachliche und soziale Kompetenzen.

    Ein Mittagstisch in der Mensa, eine Lounge im Wintergarten für die Oberstufe, ein Ruheraum, Mulitmediaräume und ein Multifunktionsraum (mit Kochmöglichkeiten für Klassen), eine breit gefächerte Mittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe, English Drama Club,  sowie unsere "Bewegte Schule" mit vielen Spielmöglichkeiten und Kletterwand unterstreichen unser ganzheitliches Schulkonzept.

    Unter sozialer Verantwortung verstehen wir auch den bewussten Umgang mit sich selbst und dem eigenen Körper (Ernährung, Suchtprävention, Sport) und fördern Aktivitäten, die diese Ziele verfolgen. Der Umgang mit Menschen, Einrichtungen und Gegenständen ist grundsätzlich von Achtsamkeit bestimmt.

    Die Schulleitung

    Unser Leitbild: Tradition und Zukunft im Dialog

    Das Melanchthon-Gymnasium Bretten ist ein allgemeinbildendes Gymnasium.

    Allgemeinbildung verstehen wir ausdrücklich im Sinne des großen Humanisten Philipp Melanchthon als einen ständigen und auf die Selbstbildung eines jeden Menschen zielenden Prozess. Dabei wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler so weit begleiten, dass sie „physisch, sittlich und intellektuell der Freiheit und Selbsttätigkeit überlassen werden können“ (Wilhelm von Humboldt).

    Unser schulisches Zusammenleben soll geprägt sein von gegenseitigem Respekt, vertrauensvollem Umgang miteinander und der Bereitschaft zum offenen Gespräch. Wir, Schüler, Eltern und Lehrer, sind uns der Verantwortung für eine funktionierende Schulgemeinschaft bewusst.

    Philipp Melanchthon, der Namenspatron unserer Schule, ist durch sein Leben und Wirken dabei Vor- und Leitbild. Das Menschenbild des Melanchthon-Gymnasiums Bretten orientiert sich an den Leitgedanken Melanchthons: gegenseitige Wertschätzung, Rücksichtnahme, Toleranz.

    Wie für ihn bedeutet für uns Bildung auch, uns kritisch mit religiösen, ethischen, weltanschaulichen und politischen Fragen zu beschäftigen und unsere Schülerinnen und Schüler zum interreligiösen und interkulturellen Dialog zu befähigen. Dabei erwächst die Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und soziale sowie personale Verantwortung für eine lebenswerte Gesellschaft zu übernehmen.

    Eltern und Lehrer arbeiten für das Wohl und die Weiterentwicklung der Kinder vertrauensvoll zusammen. Der gemeinsame Erziehungsauftrag ist die Grundlage für deren schulischen Erfolg. Dabei ist die Elternmitwirkung unverzichtbares Recht und Verpflichtung.

    Nach dem Prinzip der Erziehungspartnerschaft ergänzen sich elterliche und schulische Verantwortung. Die gegenseitige Abstimmung der innerschulischen Abläufe lässt eine hilfreiche Transparenz entstehen. Darüber hinaus treffen Lehrer und Eltern bereits bei Schuleintritt Vereinbarungen über die jeweiligen Interessen und Erwartungen.

    Entsprechend der im Leitbild formulierten Grundsätze sollen folgende vier Kompetenzen ausgebildet werden:

    Die Stärkung der personalen Kompetenz im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich wirkt auf die Entwicklung eines angemessenen Selbstwertgefühles der Kinder und Jugendlichen hin und prägt damit ein den Gedanken der Verantwortung und Toleranz verpflichtetes Menschenbild.

    Die in den Bildungsplänen und Standards definierten kognitiven und methodischen Kompetenzen, die im Fächerkanon und im Methodencurriculum der Schule umgesetzt werden, bilden das Fundament der intellektuellen Förderung. Sie sind Voraussetzung für die Bereitschaft zu lebenslangem und selbstständigem Lernen. Sie befähigen zum Dialog und zur Teilnahme am wirtschaftlichen sowie zur Teilhabe am kulturellen Leben.

    Die soziale Kompetenz wird über die unterrichtlichen Thematisierungen in allen Fächern und über das Vorbild der Eltern und Lehrer hinaus durch die vielfältigen Angebote des Schullebens entwickelt.

    Mit der so definierten Umsetzung der den Bildungsplänen zugrunde gelegten Kompetenzen soll die Kluft zwischen Natur- und Geisteswissenschaften in allen Bereichen überwunden und in der Ausbildung eines den Anforderungen unserer Zeit gewachsenen Menschen aufgehoben werden.

    Schulvereinbarung des MGB

    Aktuelles & Termine

    termine stand 1.2.12.pdf

    2011_12 sprechstunden.pdf

    ferienregelung im schuljahr 2012_2013.pdf

     

    Zum Projekt „Händel in der Halle bzw. Händel in der Stadt" in Bretten im Jahr der Kirchenmusik 2012

    Das Jahr 2012 ist für die Kirchenmusik in der evangelischen Kirche in Deutschland ein ganz besonderes Jahr. Das Jahr 2012 steht im Hinblick auf das Lutherjahr in 2017 unter dem Motto „Reformation und Musik". So haben wir in diesem Jahr u.a. die einmalige Chance, uns beim sogenannten „Event-Wettbewerb" der Evangelischen Landeskirche in Baden im Rahmen des Jahres der Kirchenmusik einzubringen.

    Es gibt uns in Bretten die Chance, ein größeres Gemeinschaftsprojekt der Bezirkskantorei mit den Chören unserer beiden städtischen Gymnasien, sowie der Streicher des Melanchthongymnasiums durchzuführen. Die zuständigen „MitstreiterInnen" haben von Beginn der Planung an große Bereitschaft und Freude signalisiert.

    Wie das Projekt genau aussieht, entnehmen Sie bitte der folgenden Beschreibung:

    „Messias von G. Fr. Händel, Teil I und II"

    Motivation zu den Aufführungen des Messias war und ist, dass die Chöre der Gymnasien und die Ev. Bezirkskantorei aus Bretten gemeinsam ein großes klassisches kirchenmusikalisches Werk erarbeiten und zur Aufführung bringen.

    Nun haben sich den Chören aus dem Edith-Stein-Gymnasium und Melanchthon-Gymnasium auch noch die Streichergruppe des MGB angeschlossen. Gesangs-Solisten vor Ort und Lehrkräfte aus der Jugendmusikschule und Privatschulen der Stadt werden bei der Aufführung ebenfalls mitwirken.

    So ist an diesen beiden Abenden ein großer Teil der Bevölkerung gemeinsam auf dem Weg, eine klassische Oratorienaufführung zu einem hoffentlich unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

    Alle Beteiligten (ca. 180 Sänger/innen, 80 Instrumentalist/Innen und Solisten) freuen sich auf die erstmalige Zusammenarbeit eines solch großen Projektes. Gesamtverantwortlich für die Veranstaltungen sind die Ev. Kirchengemeinde und der Ev.Kirchenbezirk Bretten, gemeinsam mit der Stadt Bretten. Die Gesamtleitung hat Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei.

    Jeweils eine Stunde vor Beginn und im Anschluss an die Konzerte bieten die beiden Freundeskreise der Gymnasien Getränke und Häppchen an. Mit dem Erlös unterstützen die Freundeskreise die jeweiligen Schüler und die Schulen.

    Der Erlös der Eintrittsgelder dient zur Finanzierung des Projekts.

    Herzliche Einladung!

     

    Impressum

    (Quelle: Erstellt mit dem Impressum-Generator Stiftung von eRecht24.)

    Angaben gemäß § 5 TMG

    Melanchthon-Gymnasium Bretten
    Weißhofer Str. 48
    75015 Bretten

    Vertreten durch

    Elke Bender (Schulleiterin)

    Kontakt

    Telefon: 07252/9352-0

    Telefax: 07252/9352-12

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Haftungsausschluss

    (Quelle: Disclaimer von eRecht24, dem Portal zum Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert.)

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