Laut der neuesten Studie der Robert-Bosch-Stiftung sind bis zu 25% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland psychisch belastet. Dieses Ergebnis lässt aufhorchen: Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die psychische Auffälligkeiten zeigen, nimmt in Deutschland erstmals nach der Corona-Pandemie wieder leicht zu. Und die Schule trägt sowohl zum Belastungserleben als auch Wohlbefinden von jungen Menschen bei.
Zentrale Themen für die mentale Gesundheit von Teenagern zwischen 12 und 18 Jahren sind u.a. den Körper spüren, Grenzen setzen und ihre eigene Identität finden. Das Team der Schulsozialarbeit bringt in der Schulklasse mit der Ausstellung „Wie geht’s?“ (ein Programm von Irrsinngig Menschlich e.V.) seelische Krisen zur Sprache, baut das Stigma psychischer Erkrankungen ab, macht Mut, vermittelt Lösungswege und fördert dadurch den Schulerfolg.
Gemeinsam können wir so jungen Menschen helfen, ihre Not früher zu erkennen, sich nicht zu verstecken, darüber zu reden und Hilfe anzunehmen.
Markus Gewald
-Schulsozialarbeit am MGB-


