Besuch beim SWR in Stuttgart
Am 27. März 2026 ging es für uns, die Jazz Youngsters, ins SWR Tonstudio nach Stuttgart. Um 7:45 trafen wir uns am Brettener Bahnhof und fuhren von dort aus mit der Bahn nach Stuttgart. Dort angekommen mussten wir noch ein paar Minuten zum SWR Tonstudio laufen. Als wir angekommen sind, wurden wir vom Manager der SWR-Big Band, Hans-Peter Zachary, und dem Lead-Trompeter der SWR-Big Band, Nemanja Jovanovic, begrüßt. Dann hatten wir noch ein paar Minuten Zeit, um uns zu stärken. Anschließend ging es für uns ins Studio, um das erste Stück aus unserem Repertoire für die Konzerte im Juni zu üben und unsere aller ersten Takes (Versuch/Aufnahme) aufzunehmen. Schließlich durften wir unseren Takes anhören und der Tonmeister erklärte uns vieles. Nach einer kurzen Pause ging es an die nächsten bzw. letzten beiden Stücke. Nachdem wir uns noch mal gestärkt und alles gepackt hatten, ging es mit der Bahn zurück nach Bretten. Schon war ein aufregender Tag vorbei. Es war zwar anstrengend, aber eine schöne Erfahrung.
von Mina (6d) und Karlotta (8a)
Vorgeschmack auf die Konzerte
Probenlandheim in Weikersheim

Von Mittwoch, den 22.04 bis Freitag, den 24.04.2026 verbrachten die MGB Jazz Youngsters ihre 3 Probentage in Weikersheim. Uns begleiteten unser Dirigent Herr Singler und Frau Benzing als weitere Begleitperson. Nachdem noch ein paar Percussion-Instrumente und Verstärker aus dem Probenraum geholt wurden, konnten diese mit den Instrumenten aller anderen und dem vielen Gepäck in den Bus eingeladen werden. Nachdem alle schließlich einstiegen, fuhren wir um 8 Uhr mit viel Vorfreude los. In diesem Jahr hatte Herr Singler eine ausgeprägtere Handy-Regelung eingeführt, weshalb keine Handys auf der Fahrt benutzt werden durften. Trotzdem hatten alle gute Laune und beschäftigten sich mit Wortspielen oder aßen ihr Vesper. Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir in Weikersheim an und liefen mit all unseren Sachen vom Parkplatz zum Logierhaus, in dem wir untergebracht waren. Sehr zeitnah durften wir unsere Zimmer beziehen. Nach einer kurzen Einrichtungsphase trafen sich alle wieder vor dem Logierhaus und Herr Singler führte uns zu unserem Probenraum, welcher direkt im Schloss lag. Die meisten von uns waren hier nicht zum ersten Mal, und als wir über den Marktplatz ins Schloss liefen kamen schon viele tolle Erinnerungen aus den letzten Jahren hervor.
Nachdem alle bereit waren zum Proben gaben wir unsere Handys ab und legten gleich mit dem Proben unserer Stücke los. Nach der Probe liefen alle zurück zum Logierhaus, da es Zeit zum Mittagessen war. Nach dem Mittagessen hatte man Zeit, entweder im Zimmer zu verweilen, am Marktplatz ein Eis zu essen oder in den Schlossgarten zu gehen. Dieser ist sehr groß und hat viele Blumen, Statuen und einen großen Brunnen mit vielen Fischen in der Mitte des Parks. Bis zum Abendessen gab es noch eine gemeinsame und einzelne Registerproben. Das bedeutet, das nur einzelne Instrumente oder Instrumentengruppen (wie zum Beispiel Posaunen) proben. Diejenigen die gerade keine Probe hatten, konnten ihre freie Zeit genießen und mussten sich nicht langweilen. Nach dem Abendessen gab es noch eine gemeinsame Probe. Nach dieser Probe durften wir in den Jeuness-Keller gehen, welcher sich unten im Schloss befand. Hier konnte man etwas trinken, Billiard, Tischkicker oder mitgebrachte Spiele spielen oder sich einfach unterhalten. Um 21:30 Uhr liefen dann alle zum Logierhaus und machten sich bettfertig, da ab 22 Uhr Bettruhe war. An diesem Abend schliefen alle zufrieden ein.
Am nächsten Morgen gab es um 7:45 Frühstück. Danach fingen wir direkt an mit den Proben. Über den ganzen Tag verteilt gab es wieder sowohl Registerproben, als auch Proben mit allen zusammen. Dazwischen hatten wir wieder Freizeit und das Mittagessen. Außerdem hatten wir einen sehr ungewöhnlichen Vorfall: Unser Saxophonist Louis fiel in den Brunnen des Schlossgartens! Alle, die das gesehen haben, blieb der Mund offen stehen. Nicht einmal Herr Singler wusste, wie er reagieren soll als er über das Geschehen informiert wurde. Damit war Louis der erste unserer ganzen Schule, welcher mit Fischen in einem Brunnen badete. Auch an diesem Abend, welcher gleichzeitig schon unser letzter war, durften wir nach dem Abendessen wieder in den Jeuness-Keller gehen.
So verging unser zweiter schöner Probentag wie im Fluge. Am nächsten Tag hatten wir leider keine Zeit mehr zum Proben. Nach dem Frühstück packten alle ihre letzten Sachen in ihre Koffer ein. Als alle fertig waren liefen wir ein letztes Mal zum Schloss zu unserem Probenraum. Diesen räumten wir so auf, wie wir ihn am Mittwoch betreten haben. Unsere Instrumente wurden von einem Hausmeister zum Parkplatz gefahren, da der Bus hier schon auf uns wartete. Als im Probenraum alles ordentlich war liefen wir auch zum Parkplatz, nach dem wir unser Gepäck aus dem Logierhaus holten und unsere Zimmerschlüssel abgaben. Nachdem alles an Instrumenten und Gepäck im Bus war fuhren wir um 10 Uhr los nach Bretten. Um 12 Uhr kamen wir wieder an der Schule an. Alle waren sehr zufrieden mit dem Probenlandheim, welches sehr schnell verging. Es hat allen viel Spaß gemacht und unsere Gemeinschaft gestärkt.
Alle freuen sich schon auf unsere Konzerte auch gemeinsam mit der Big Band am 18. und 19.06 in unserer Aula.
von Alex Dirks (7a)


